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Plan B war: Es gibt keinen Plan B - Johannes Burzin & Lorenz Franz (Franklin & Partners)

Vom WG-Zimmer zum Millionenunternehmen

Warum zwei Gründer mehr erreichen können

Viele erfolgreiche Gründer betonen: Ohne einen Co-Founder wären sie nie so weit gekommen. Auch Johannes Burzin und Lorenz Franz sind ein Paradebeispiel für diesen Weg. Gemeinsam gründeten sie Franklin and Partners – heute einer der größten Bildungsträger in Deutschland, mit über 50 Mitarbeitenden und achtstelligem Jahresumsatz.

Doch der Weg dorthin war alles andere als bequem. Vom Teilen eines Gehalts über Nächte auf der Couch bis hin zu Fertiggerichten für 1,50 Euro. Die beiden kennen den kompletten Weg vom Nichts bis zum Imperium.

Interview

So begann ihre gemeinsame Reise

Kennengelernt haben sich Johannes und Lorenz auf einem musischen Gymnasium. Johannes sang leidenschaftlich klassischen Gesang, Lorenz musste singen. Die eigentliche Verbindung entstand später über ein Filmprojekt, organisiert von Johannes’ Bruder. Damals war Johannes bereits vom Unternehmertum begeistert, während Lorenz sich noch orientierte.

Aus dem ersten Gespräch entstand eine Partnerschaft, die bis heute anhält. Die beiden verbrachten in den letzten Jahren mehr Zeit miteinander als mit Familie oder Freunden. Sie kennen sich besser als irgendjemand sonst.

 

Unterschiedliche Stärken als Erfolgsfaktor

Wie bei vielen erfolgreichen Gründerteams ist auch bei Johannes und Lorenz nicht alles gleich. Johannes übernimmt den kommunikativen und vertrieblichen Part. Lorenz ist der Techniker, der sich tief in komplexe Themen einarbeitet. Diese Unterschiede sind ihre größte Stärke. Sie ergänzen sich perfekt. Konflikte gibt es selten – und wenn doch, dann sind sie schnell gelöst.

 

Unternehmer oder Angestellter

Johannes war lange hin und hergerissen zwischen einem klassischen Berufsweg als Polizist oder Soldat und der Selbstständigkeit. Letztlich entschied er sich für die Freiheit und Verantwortung des Unternehmertums. Für ihn gibt es keinen Plan B. Er betont:

„Ich würde lieber sterben, als etwas anderes zu tun.“

Das mag radikal klingen, beschreibt aber das tiefe Commitment, das ihn antreibt. Für ihn ist Unternehmertum kein Lifestyle, sondern eine Lebensentscheidung – voller Aufs und Abs, voller persönlichem Wachstum.

 

Warum der Weg trotzdem lohnt

Trotz der Härte des Unternehmerlebens ist für Johannes der Weg selbst die größte Motivation. Es geht nicht um Statussymbole oder Luxusreisen. Es geht um das Abenteuer, ein Unternehmen aus dem Nichts aufzubauen. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen, neue Probleme, neue Lösungen.

Auch Lorenz sieht es so. Der Drang, Probleme zu lösen und sich ständig weiterzuentwickeln, macht für ihn das Unternehmerleben aus. Zurück in einen “normalen” Job? Unvorstellbar.

 

Bildung verstehen, wie sie wirklich wirkt

In der Schulzeit fühlten sich beide oft fehl am Platz. Sie wollten verstehen, was sie lernen, nicht einfach Wissen auswendig pauken. Diese Haltung prägt heute ihr Business: Bildung muss relevant sein. Sie muss anwendbar sein. Sie muss echten Mehrwert schaffen. Genau das machen sie mit Franklin and Partners – sie helfen anderen Menschen, Wissen direkt in Ergebnisse umzuwandeln.

 

Die Vorgeschichte von Franklin and Partners

Vor Franklin and Partners sammelten Johannes und Lorenz erste Erfahrungen im Vertrieb. Dort lernten sie nicht nur Skills, sondern öffneten auch ihren Horizont. Sie gründeten eine Videoproduktionsagentur, wechselten später ins Performance-Marketing und arbeiteten schließlich für einen großen E-Commerce-Kunden.

Besonders wichtig war dabei ein Prinzip: Sie wollten nur noch für echten, nachweisbaren Mehrwert bezahlt werden. Keine Fixpreise für Leistungen mit unklarem Nutzen. Stattdessen: Bezahlung nur dann, wenn sie messbare Ergebnisse liefern.

 

Der Wendepunkt

Johannes verlor zwischenzeitlich alles, war hoch verschuldet und musste sich neu aufstellen. Er ging zurück in ein Angestelltenverhältnis, arbeitete tagsüber für ein Unternehmen und baute nachts mit Lorenz weiter am gemeinsamen Traum.

Er teilte sogar sein Gehalt, um die Gründung zu finanzieren. Während Lorenz tagsüber an der Firma arbeitete, sicherte Johannes das Überleben. Aus dieser Zeit stammt ihre heute unerschütterliche Verbindung und das tiefe Vertrauen, das sie teilen.

 

Der erste große Durchbruch

Ihr damaliger Chef erkannte das Potenzial der beiden und fragte, ob sie gemeinsam ein Unternehmen gründen wollen. Dieses Angebot war der Startschuss für Franklin and Partners. Was wie ein Rückschritt im Lebenslauf wirkte – nämlich der Weg zurück in ein Angestelltenverhältnis – wurde zum Sprungbrett für den größten Erfolg ihres Lebens.

 

Warum dein Angebot ein No-Brainer sein muss

Ein zentrales Learning aus ihrer Geschichte: Wenn du anderen etwas verkaufst, sollte es so gut sein, dass es keiner ablehnen kann. Johannes und Lorenz setzen auf Angebote, bei denen sie nur dann bezahlt werden, wenn ihr Kunde einen echten Mehrwert erhält.

Gerade am Anfang ist das entscheidend. Wer noch keine Referenzen hat, kann durch risikofreie Angebote Kunden überzeugen. Und das Beste: Der Kunde merkt, dass du mit vollem Einsatz arbeitest – weil dein Erfolg direkt an seinen gekoppelt ist.

 

Wie aus einer Idee ein Bildungsunternehmen wurde

Das Angebot, das alles veränderte

Die entscheidende Wendung in der Geschichte von Johannes und Lorenz begann mit einem Cafébesuch. Ein früherer Geschäftsführer unterbreitete Johannes ein Angebot: Eine gemeinsame Gründung. Doch für Johannes war sofort klar, dass er Lorenz dabeihaben wollte. Ohne ihn, ohne sein technisches Wissen, wäre der Traum nicht umsetzbar gewesen.

Er sprach offen mit seinem damaligen Arbeitgeber, erklärte die Situation und betonte den Wunsch, weiter mit Lorenz zu arbeiten. Die Reaktion war überraschend positiv. Der Arbeitgeber zeigte sich offen und machte sogar ein Gegenangebot. Trotzdem entschieden sich die beiden Gründer für den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit. Sie machten eine Pro-und-Kontra-Liste, diskutierten stundenlang bei einem Glas Whisky und wählten schließlich den riskanteren, aber aufregenderen Weg.

 

Der Start von Franklin and Partners

Die offizielle Gründung war am 28. Dezember 2022. Im Januar 2023 begannen sie zu zweit mit allem: Webseite, Infomaterial, Kundenakquise, Betreuung, Vertrieb. 100-Stunden-Wochen waren die Regel. Im April stellten sie ihren ersten Mitarbeiter ein.

Der Start erfolgte unter der Marke Franklin Institute, einer B2C-Marke, die sich auf Bildung für Arbeitssuchende konzentrierte. Ziel war es, Menschen aus der Arbeitslosigkeit oder beruflichen Umbruchphasen zurück in hochwertige Karrieren zu begleiten.

Später kam B2B hinzu. Hier entstand der eigentliche Gamechanger. Die Arbeit mit Unternehmen, das Entwickeln neuer Projekte und das Erschaffen innovativer Bildungskonzepte eröffnete ganz neue Möglichkeiten. Doch das Herzstück ihres Erfolges bleibt: Bildung mit Relevanz, Praxisnähe und einem klaren Ziel.

 

Was Erfolg wirklich braucht

Lorenz bringt es auf den Punkt: Der wichtigste Erfolgsfaktor ist der Glaube an sich selbst. Wer davon überzeugt ist, dass ein Ziel erreichbar ist, handelt ganz anders. Selbst wenn niemand anderes an dich glaubt, musst du es selbst tun.

„Du brauchst keine Garantien. Du brauchst nur das Vertrauen, dass es einen Weg gibt.“

Das zeigt sich auch in ihrer Anfangszeit. Die erste zahlende Kundin? Sie dachten, es sei ein Fake. Doch es war der Anfang von allem. Heute können sie über diese Momente lachen. Damals war es pures Vertrauen in ihre Vision.

 

Die Kraft der Unterschiedlichkeit

Was das Duo so stark macht, ist ihre Unterschiedlichkeit. Johannes liebt Vertrieb und Kommunikation. Lorenz taucht tief in Technik und Prozesse ein. Beide haben gelernt, dass sie nicht alles können müssen. Stattdessen respektieren sie die Stärken des anderen.

Sie versuchen nicht, dieselbe Person zu sein. Sie versuchen, gemeinsam mehr zu erreichen. Genau das macht ihr Miteinander so kraftvoll.

„Ich will nicht das lernen, was er kann. Es reicht, dass er es kann. Und ich kann dafür andere Dinge.“

Dieses Prinzip hat nicht nur ihren Erfolg ermöglicht, sondern auch ihre Partnerschaft gestärkt. Sie behandeln einander mit Respekt, mit Fairness und mit Vertrauen. Für sie ist das Verhältnis fast wie eine Ehe: Konflikte werden nicht verschoben, sondern gelöst.

 

50 zu 50 und warum es funktioniert

Viele sagen, dass eine 50-50-Gründung nicht funktioniert. Johannes und Lorenz sehen das anders. Beide geben 100 Prozent. Sie haben keine Angst, dass einer weniger beiträgt. Das ist nur dann ein Problem, wenn man sich nicht vertraut.

Genau deshalb funktioniert ihre Partnerschaft. Sie rechnen nicht gegeneinander auf. Sie wollen gemeinsam wachsen. Und genau das zeigt sich auch im Alltag. Selbst bei Kleinigkeiten wie Uber-Fahrten achten sie auf Fairness.

 

Freundschaft und Business

„Mach keine Geschäfte mit Freunden“ – dieser Satz wird oft wiederholt. Johannes und Lorenz haben eine differenzierte Sicht darauf. Sie wissen, dass Freundschaft im Business funktionieren kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Vertrauen, Klarheit und gemeinsame Ziele sind entscheidend.

Sie haben selbst erlebt, wie schwer es sein kann, wenn sich Prioritäten verschieben oder das Commitment nicht stimmt. Deshalb sagen sie heute: Gründet nur mit Menschen, die bereit sind, alles zu geben.

 

Urlaub ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit

In den ersten drei Jahren machten Johannes und Lorenz keinen Urlaub. Nicht einmal richtig frei. Das war okay, solange die Energie da war. Doch sie lernten: Pausen sind kein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil. Sie helfen, das große Ganze zu sehen. Sie geben Energie zurück. Und sie bringen neue Ideen.

Das bedeutet nicht, dass man wochenlang verreisen muss. Manchmal reicht ein Tag Sauna oder ein Schwimmbadbesuch, um neue Perspektiven zu gewinnen. Wichtig ist nur, dass man merkt, wann es Zeit ist, innezuhalten.

 

Ist Franklin and Partners ein Boring Business?

Die Antwort ist: Ja und nein.

Das Geschäftsmodell ist nicht neu. Es gibt viele Bildungsanbieter. Aber die Art, wie Franklin and Partners arbeitet, ist innovativ. Sie kombinieren Qualität, Aktualität und Anwendbarkeit. Sie bringen Bildung ins digitale Zeitalter und helfen Menschen und Unternehmen, sich wirklich weiterzuentwickeln.

Ihr Anspruch ist es, Inhalte zu liefern, die heute gebraucht werden – und nicht vorgestern. Genau das macht den Unterschied. Es ist vielleicht ein klassisches Business, aber es ist alles andere als langweilig.

 

Vom Boring Business zur Business-Revolution

Warum langweilige Geschäftsmodelle wahre Goldgruben sind

Es klingt nicht sexy. Es ist nicht fancy. Es lässt sich im Freundeskreis nicht auf Partys vermarkten. Und genau deshalb kann es ein wahres Erfolgsmodell sein: das langweilige Business. Johannes und Lorenz sind sich einig: Viele der profitabelsten Unternehmen basieren auf Geschäftsmodellen, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken.

Ein Beispiel: Eine Waschanlage in München, die so erfolgreich ist, dass sie bei vollem Betrieb abgerissen und neu gebaut wird, nur um noch effizienter zu werden. Ein langweiliges Modell mit Millionenumsätzen. Und der Grund: Sie machen es einfach besser.

 

Innovation im Hintergrund: Wie aus langweilig sexy wird

Was ein Boring Business in ein erfolgreiches Unternehmen verwandelt, ist nicht die Idee selbst. Es ist die Art und Weise, wie man sie umsetzt:

  • Technologischer Vorsprung, besonders durch Automatisierung und KI

  • Exzellentes Angebot, das Kunden nicht ablehnen können

  • Klare Prozesse und datenbasierte Entscheidungen

  • Marketing mit Kreativität und System

Johannes und Lorenz bringen genau das in ihr Business ein. Sie automatisieren Prozesse, setzen auf starke Funnels und verstehen ihre Zielgruppe besser als die meisten. Und sie bauen ihr Unternehmen rund um ein CRM-System auf, das alle Touchpoints nachvollziehbar macht.

 

Kreative Kundengewinnung: Mehr als nur Meta-Ads

Ja, viele ihrer Leads kommen über klassische Ads. Aber das ist nur ein Teil des Erfolgs. Sie denken in Synergien und Partnerschaften. Lorenz nennt es weirde Kanäle, Johannes spricht von kreativen Ideen. Das Prinzip ist simpel:

Wo sind meine Kunden? Wer hat bereits ihre Aufmerksamkeit? Und wie kann ich mit diesen Partnern kooperieren?

Ob es Fitnessstudios sind, Social-Media-Communities oder themenverwandte Plattformen – es geht darum, sich dort zu platzieren, wo der Kunde bereits ist.

 

So entstand ihr Incubator

Johannes und Lorenz sind Unternehmer durch und durch. Neben Franklin and Partners starteten sie ihren eigenen Incubator, in dem sie mit neuen Foundern Ideen umsetzen, die gut zum Kerngeschäft passen. Dabei investieren sie nicht nur Kapital, sondern auch Know-how, Netzwerk und operative Unterstützung.

Die Idee: Sie selbst können nicht jede gute Geschäftsidee selbst verfolgen. Aber in Kombination mit dem richtigen Gründerteam und ihren bestehenden Strukturen entstehen echte Synergien.

 

Finanzierung: Warum 300.000 Euro der Startschuss waren

Für den Aufbau ihrer Firma erhielten Johannes und Lorenz 300.000 Euro Kapital. Klingt viel – ist es auch. Aber im Vergleich zu anderen Startups, die Millionenrunden raisen, war es eher bodenständig. Und sie nutzten das Geld mit absoluter Disziplin:

  • Sie teilten sich ein Gehalt

  • Sie investierten nur das Nötigste

  • Jeder Euro wurde mehrmals umgedreht

  • Sie bauten ihr Team gezielt auf

Die Entscheidung für Investoren fiel bewusst. Sie lehnten sogar bessere Angebote ab, weil sie einem Partner bereits zugesagt hatten. Es ging ihnen nie nur ums Geld. Es ging um Vertrauen, Integrität und langfristige Zusammenarbeit.

„Wir wollten kein Startup sein, das von Investoren getrieben wird. Wir wollten unser eigenes Ding machen.“

 

Was Unternehmen heute falsch machen

Johannes bringt es klar auf den Punkt: Vertrieb und Marketing sind bei den meisten Unternehmen die größten Baustellen. Viele haben kein funktionierendes System zur Kundengewinnung. Kein CRM, keine Funnel, keine Geschwindigkeit in der Reaktion.

Ein Beispiel: Ein Unternehmen mit 3000 Mitarbeitern hatte bis vor kurzem Kundendaten in Excel gespeichert. Das neue CRM lädt pro Kundenprofil mehrere Minuten. Für ein skalierbares Business ist das ein Todesurteil.

Ihr Ansatz:

  • CRM als Herzstück

  • Tägliche Auswertung aller Kennzahlen

  • Jeder Schritt im Funnel messbar

  • Performance-Marketing mit Tausenden Creatives

  • Automatisierte Dashboards zur Echtzeitanalyse

Das Ziel: Den Akquiseprozess messbar, skalierbar und effizient gestalten.

 

Das Herzstück: Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann

Was macht ein Angebot unwiderstehlich? Johannes sagt: Es muss so gut sein, dass der Kunde denkt, er wäre verrückt, es nicht anzunehmen.

Genau das ist ihr Ansatz bei Franklin and Partners:

B2C: Weiterbildung für die Zukunft

  • Staatlich geförderte Weiterbildung für Arbeitssuchende und Jobwechsler

  • Karrierebegleitung von Tag 1 durch eigene Karrierecoaches

  • Drei Schwerpunkte:

    • Produktmanagement für digitale Produkte

    • Digitalvertrieb mit Fokus auf moderne Sales-Kompetenz

    • Prozessautomatisierung und KI in verschiedenen Unternehmensbereichen (Vertrieb, HR, Kundensupport, Projektmanagement)

Die Inhalte sind modular aufgebaut und individuell anpassbar. Ziel ist es, Menschen gezielt in neue, besser bezahlte Karrieren zu bringen – mit echten Ergebnissen.

B2B: Bildung für Unternehmen mit echtem ROI

Noch nicht vollständig erklärt im Podcastausschnitt, aber deutlich wird: Ihr B2B-Angebot ist die logische Erweiterung. Unternehmen können ihre Mitarbeitenden gezielt in Automatisierung und KI weiterbilden. Mit messbarem Impact.

 

Weiterbildung statt Stillstand

Viele der Teilnehmenden bei Franklin und Partners sind entweder aktuell arbeitslos oder vom Jobverlust bedroht. Gerade in Zeiten mit hoher Arbeitslosigkeit wird Weiterbildung zur Chance. Menschen, die wissen, dass sie bald freigestellt werden, melden sich bereits im Voraus und sichern sich so neue Perspektiven.

 

Förderbar und zukunftssicher

Das Besondere an den Programmen ist die volle Kostenübernahme durch die Agentur für Arbeit. Die Teilnehmer zahlen keinen Cent. Sie erhalten moderne Weiterbildung, intensive Betreuung und fundierte Karrierebegleitung. Diese Kombination macht das Angebot für viele zu einer echten Entscheidung ohne Risiko.

 

Prozessautomatisierung als Schlüssel

Ein Schwerpunkt liegt auf Weiterbildung in Prozessautomatisierung und KI. Diese Fähigkeiten sind in allen Branchen gefragt, ob Buchhaltung, Vertrieb oder Marketing. Auch hier übernimmt die Arbeitsagentur die Kosten. Bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden gibt es zusätzlich Lohnkostenzuschüsse während der Weiterbildungszeit.

 

Der B2B Hebel

Auch Unternehmen profitieren stark von dem Angebot. Wer Mitarbeitende fit für die Zukunft machen will, kann sie bei Franklin und Partners schulen lassen. Die Inhalte sind praxisnah und sofort anwendbar. Gleichzeitig entstehen für viele Unternehmen keine Kosten, was das Ganze noch attraktiver macht.

 

Persönliche Erfahrungen

Auch Christoph Lindemann nutzt das Angebot in seiner eigenen Firma. Seine Mitarbeitenden nehmen an den Programmen teil, weil die Themen relevant und zukunftsfähig sind. Aus seiner Sicht ist das Angebot so stark, dass es keine Alternative gibt. Er nennt es das perfekte Win für Arbeitgeber und Mitarbeitende.

 

Was passiert, wenn sich die Lage ändert

Ein kritischer Punkt im Geschäftsmodell ist die Abhängigkeit von der Gesetzgebung. Was passiert, wenn sich die Förderlandschaft verändert? Das Team bleibt ruhig. Die Förderung existiert seit Jahrzehnten und wurde zuletzt eher ausgeweitet. Zudem hat sich Franklin und Partners durch starke Automatisierung krisenfest aufgestellt.

 

Branchenkrise als Chance

2023 boomte die Branche. 2024 dagegen wurde für viele schwierig. Förderzusagen gingen zurück, manche Anbieter mussten schließen. Franklin und Partners nutzte die Phase als Gelegenheit, um neue Talente an Bord zu holen. Auch das Insolvenzregister wurde automatisiert ausgewertet, um Entwicklungen am Markt früh zu erkennen.

 

Der Druck auf den Arbeitsmarkt wächst

Die Gründer glauben, dass der Druck auf dem Arbeitsmarkt durch KI noch steigen wird. Vor allem Juniorstellen sind betroffen. Viele Unternehmen streichen diese Positionen und ersetzen sie durch Automatisierung. Genau hier liegt das Potenzial von gezielter Weiterbildung für Menschen, die vom Wandel betroffen sind.

 

Firmenkultur und Hiring

Franklin und Partners ist in wenigen Jahren stark gewachsen. Über 50 Mitarbeitende arbeiten mittlerweile im Team. Die Gründer achten bei der Rekrutierung besonders auf den persönlichen Fit. Die wichtigste Regel: Eine Person kommt nur weiter, wenn sie bei allen Entscheidern ein starkes Ja auslöst.

 

Recruiting mit System

Die Bewerbenden kommen über Empfehlungen, bezahlte Anzeigen auf Plattformen wie Indeed und Social Media. Empfehlungen aus dem Team bringen die besten Leute. Es gibt ein klares Screening, oft inklusive Probetag mit Aufgaben, die direkt vor Ort erledigt werden. Das sorgt für realistische Einschätzungen und passt zur schnellen Arbeitsweise.

 

Onboarding mit Eigenverantwortung

Das Onboarding ist klar, aber knapp gehalten. Die Gründer setzen auf Eigenverantwortung. Wer mit ihnen direkt arbeitet, bekommt viel Freiraum und gleichzeitig die Erwartung, schnell selbst ins Handeln zu kommen. Die wichtigsten Infos sind da. Der Rest kommt durch Austausch und Eigeninitiative.

 

Wann Trennung notwendig ist

Manchmal gehört auch das Ende einer Zusammenarbeit zum Aufbau eines starken Teams. Trennungen passieren nicht leichtfertig, sind aber notwendig, wenn es langfristig nicht passt. Die Gründer sprechen offen darüber, auch mit dem Team. So entsteht Vertrauen, auch wenn Entscheidungen schwierig sind.

 

Schwierige Entscheidungen treffen

Trennungen im Team gehören zu den härtesten Entscheidungen im Unternehmertum. Doch sie sind manchmal notwendig, um das große Ganze zu schützen. Johannes und Lorenz berichten offen von Situationen, in denen die gesamte Firma aufatmete, nachdem ein toxischer Fit beendet wurde. Oft leiden die besten Mitarbeitenden besonders, wenn sie gezwungen sind, mit Mittelmaß zusammenzuarbeiten.

 

Nicht jeder passt

Man kann nicht jede Fehlentscheidung verhindern. Wer nie jemanden falsch einstellt, hat vermutlich auch viele Chancen verpasst. Deshalb gilt: besser klare Entscheidungen treffen, auch wenn sie unangenehm sind. Langfristig profitiert das gesamte Unternehmen davon.

 

Lernen aus Fehlern

Würden Johannes und Lorenz rückblickend etwas anders machen? Ja. Vor allem das Thema Hiring hätte mehr Sorgfalt verdient. Eine zentrale Lektion lautet: lieber zu Beginn konsequent sein, als später monatelang zu kämpfen. Auch Experimente und mutige Entscheidungen waren oft rückblickend wertvoll. Viele große Fortschritte kamen aus kleinen, unerwarteten Tests.

 

Handeln statt zaudern

Beide Gründer betonen die Kraft des schnellen Handelns. Perfektion ist nicht das Ziel. Stattdessen setzen sie auf das Pareto-Prinzip. Lieber 80 Prozent fertig und schnell umsetzen, als 100 Prozent planen und nie starten. Werbung schalten, bevor das Produkt perfekt ist, ist für sie kein Risiko, sondern ein kluger Hebel zur Umsetzung.

 

Unrealistisch optimistisch

Eine der wichtigsten unternehmerischen Superkräfte ist für sie unrealistischer Optimismus. Warum sollte man sich selbst begrenzen? Es gibt immer Menschen mit schlechteren Voraussetzungen, die Großes erreicht haben. Wer an sich glaubt, öffnet sich die Tür für Wachstum.

 

Veränderung als Konstante

Um der Monotonie des Unternehmeralltags zu entkommen, setzen sie auf gezielten Wandel. Tische werden regelmäßig umgestellt, Teams versetzt, das Büro umgebaut. Auch im Privaten gibt es regelmäßige Wechsel. So bleibt der Kopf wach und offen für Neues. Veränderung hilft nicht nur gegen Langeweile, sondern fördert auch persönliches Wachstum.

 

Unternehmertum ist Routine

Bei allem Glanz des Unternehmerlebens geht es oft um pure Wiederholung. Jeden Tag zur gleichen Zeit ins Büro, jeden Tag Entscheidungen treffen. Motivation ist nicht immer ein Feuerwerk. Manchmal ist sie einfach nur ein Entschluss, weiterzumachen.

 

Die wichtigste Botschaft

Wenn Johannes und Lorenz ihren Weg in einem Satz zusammenfassen müssten, wäre es dieser: Es gibt keinen Plan B. Wer sich wirklich auf den Weg macht, brennt die Brücken hinter sich ab und entscheidet sich für Plan A. Immer wieder. Ohne Ausweichroute.

 

Buchtipp mit Wirkung

Das Buch, das sie am meisten geprägt hat: die Werke von Alex Hormozi. Klare Sprache, praktischer Nutzen, maximaler Wert pro Seite. Kein langes Drumherum, sondern direkt umsetzbarer Input. Für beide ist Hormozi der Inbegriff von effektivem Unternehmertum.

 

Fazit

Franklin und Partners steht für Bildung, Zukunft und Wandel. In einer Welt, die sich rasant verändert, helfen sie Menschen dabei, nicht den Anschluss zu verlieren. Ob arbeitssuchend, angestellt oder Unternehmerin: Weiterbildung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Und wer in sich selbst investiert, investiert in die eigene Zukunft.

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