Max Weiß startete seine beeindruckende Unternehmerkarriere nicht mit Kapital, Studium oder Ausbildung, sondern mit einer klaren Vision. Im Alter von 18 Jahren saß er in seinem Kinderzimmer, hatte 97 Euro auf dem Konto und bereits eine klare Vorstellung davon, dass er mehr vom Leben wollte als den klassischen 9-to-5-Job. Die ersten Eindrücke vom Unternehmertum sammelte er schon mit 12 Jahren durch Instagram und inspirierende Persönlichkeiten, die vorgemacht haben, dass Arbeit auch Spaß machen kann.
Diese gegensätzlichen Aussagen Lehrer sagen, Arbeit sei hart, während Unternehmer sagen, Arbeit sei Erfüllung weckten seine Neugier. So begann Max, Bücher zu lesen, Biografien erfolgreicher Menschen zu studieren und sich ein erstes Mindset fürs Unternehmertum aufzubauen.
Während seine Altersgenossen Partys und das Leben genossen, stellte sich Max eine ganz andere Frage: Was gibt es eigentlich zu feiern, wenn ich noch nichts erreicht habe? Für ihn war Zeit ein Investment. Die Vorstellung, für einen Cocktail das hart verdiente Geld aus einem Nebenjob auszugeben, war für ihn undenkbar. Seine Prioritäten lagen woanders: Lernen, Ausprobieren, Umsetzen.
Diesen Weg ging er nicht ohne Gegenwind. Sogar auf dem Schulweg wurde er von Mitschülern wegen seiner ambitionierten Posts auf Instagram konfrontiert. Besonders ein Spruch blieb im Gedächtnis: Warum gehst du feiern, obwohl du nichts zu feiern hast? Heute ist klar, dass er mit dieser Haltung seiner Zeit weit voraus war.
Sein erstes Geld verdiente Max mit einer ungewöhnlichen Geschäftsidee: dem Verkauf von Hühnerställen über eine selbst gebaute Affiliate-Webseite. Die Kombination aus Fachwissen er hatte selbst Hühner zu Hause und digitalem Know-how zahlte sich aus. Die ersten 12 Euro aus einem Affiliate-Sale waren für ihn der Beweis, dass Online-Geschäftsmodelle funktionieren.
Diese frühe Erfahrung wurde zur Grundlage für seinen weiteren Werdegang. Max erkannte, dass digitale Skills wie Social Media Marketing und Webseitenbau wertvolle Werkzeuge sind, um auch klassische Branchen erfolgreich zu machen.
Entgegen vieler Erwartungen kam Max nicht aus einem Unternehmerhaushalt. Seine Eltern waren nicht selbstständig, und trotz Wirtschaftszweig im Abitur wusste er nach der Schule nicht einmal, wie man ein Unternehmen anmeldet. Alles, was er heute kann, hat er sich Schritt für Schritt selbst beigebracht. Dieses Learning-by-Doing wurde zu einem seiner größten Erfolgsfaktoren.
Ob Kritik auf Social Media oder spöttische Kommentare in der Schule Max nutzte jeden Widerstand als Treibstoff. Statt es anderen zu beweisen, wollte er es vor allem sich selbst zeigen. Seine Inspiration zog er aus den Biografien erfolgreicher Unternehmer. Über seinem Schreibtisch hing jahrelang der Satz: One day all this will pay off. Ein Satz, der für ihn mehr war als ein Mantra. Es war ein Versprechen an sich selbst.
Seine ersten Einnahmen erzielte Max durch den Bau von Webseiten. Doch schnell wurde ihm bewusst: Zeit gegen Geld zu tauschen ist nicht skalierbar. Der Wendepunkt kam, als er begann, seine Fähigkeiten im Bereich Social Media Marketing für Fitnessstudios einzusetzen nicht gegen eine feste Summe, sondern auf Provisionsbasis.
Der große Durchbruch folgte mit einer Werbekampagne, durch die er einem Fitnessstudio zahlreiche Mitglieder brachte und dafür 4.500 Euro verdiente. Das Entscheidende: Der Arbeitsaufwand betrug nur wenige Stunden. Der Wert lag im Ergebnis, nicht in der aufgewendeten Zeit.
Mit nur 18 Jahren gründete Max seine erste GmbH. Der Schritt war strategisch wichtig, denn die GmbH brachte ihm Seriosität und Vertrauen bei potenziellen Kunden. Doch die Zusammenarbeit mit dem Geschäftspartner verlief nicht reibungslos. Während Max weiter Gas geben wollte, flog sein Partner nach Bali, um das Leben zu genießen.
Die Konsequenz: Max kaufte ihn aus der GmbH heraus mit allen bürokratischen Hürden. Doch es war der richtige Schritt. Denn nun konnte er voll durchstarten.
Ein weiterer Wendepunkt in seiner Karriere war die Entscheidung, 15.000 Euro in eine Mastermind zu investieren. Obwohl sein Umfeld skeptisch war und er selbst seinen Eltern erzählte, er habe die Teilnahme geschenkt bekommen, war diese Investition ein absoluter Game Changer.
Nicht nur der Content, sondern vor allem das Netzwerk machten den Unterschied. Max lernte Mentoren kennen, knüpfte wertvolle Kontakte und entwickelte sich persönlich enorm weiter. Heute sagt er selbst: Du kannst gar nicht so viel Geld ausgeben, wie dir Wissen und Kontakte zurückbringen.
Auf der Mastermind waren zwölf Teilnehmer aber nur drei wurden wirklich erfolgreich. Warum? Weil sie ins Handeln kamen. Wissen ist gut, aber ohne Umsetzung bleibt es nutzlos. Max hat genau das vorgelebt: Lernen, testen, scheitern, weitermachen. Immer wieder.
Max hat in seiner Anfangszeit viel gelesen. Hier seine Top-Empfehlungen:
Rich Dad Poor Dad von Robert Kiyosaki – für das richtige Geldmindset
Dotcom Secrets und Expert Secrets von Russell Brunson – für Marketing-Strategien
Das 12-Wochen-Jahr von Brian Moran – für effektives Zeitmanagement
Doch so wichtig Bücher auch sind, eines stellt Max klar: Das echte Lernen beginnt erst in der Umsetzung.
Max Weiß spricht offen darüber, dass er den größten Teil seiner unternehmerischen Anfänge alleine bestritten hat. Er hatte wenige Freunde, kaum Austausch mit Gleichgesinnten und wählte diesen Weg bewusst. Warum? Weil Ablenkung und negative Stimmen ihn nur ausgebremst hätten. In einer Phase, in der er sich auf seine Ziele konzentrieren wollte, entschied er sich bewusst gegen die üblichen Gespräche über Fußball, Partys oder Lifestyle.
Wenn du dich für einen Weg entscheidest, den niemand in deinem Umfeld geht, wird es schwer, jemanden zu finden, der dich versteht. Deshalb war es für Max ein Vorteil, allein zu sein. Denn diese Isolation zwang ihn dazu, auf sich selbst zu vertrauen, durchzuhalten und eine mentale Stärke zu entwickeln, die ihm bis heute zugutekommt.
Isolation ist kein Dauerzustand. Max betont, wie wichtig es ist, sich früh ein bewusstes Umfeld aufzubauen. Ein eigenes Büro, ein klar definierter Kreis an Menschen, mit denen du Zeit verbringst – all das hilft dir, deinen Fokus zu behalten. Die Qualität deines Umfelds beeinflusst deine Ergebnisse. Bei seiner ersten Mastermind erlebte Max zum ersten Mal echten Rückhalt von anderen Unternehmern. Menschen, die ihn nicht belächelten, sondern feierten, weil sie wussten, was seine Leistung bedeutete.
Eines der spannendsten Kapitel in Max’ Unternehmerreise ist seine Reinigungsfirma mit 15 Standorten. Er startete in einem Bereich, von dem er keine Ahnung hatte, und kombinierte ihn mit dem, was er konnte: Marketing. Die Idee entstand aus einem persönlichen Problem keine passende Reinigungskraft zu finden und der Beobachtung, dass die Branche ein Mitarbeiterproblem hatte.
Er setzte sein Online-Marketing-Know-how gezielt ein, um genau dieses Problem zu lösen. Das Ergebnis: Bewerbungen für Reinigungskräfte über Facebook für weniger als zwei Euro pro Bewerbung. Die Nachfrage wuchs und mit ihr das Geschäftsmodell. Gemeinsam mit seiner Freundin, die das operative Geschäft übernahm, entwickelte er ein Lizenzsystem. Andere konnten mit seiner Struktur Standorte eröffnen mit maximaler Planungssicherheit und minimalem Risiko.
Diese Firma verkaufte Max später erfolgreich. Genauso wie zuvor ein Beautystudio. Damit wurde er auch zum Exit-Unternehmer.
Anders als klassische Franchise-Modelle baute Max ein Lizenzsystem auf. Dieses bietet monatliche Planungssicherheit für beide Seiten. Der große Vorteil für Lizenznehmer war klar: Zugang zu einer funktionierenden Marke, bewährte Marketingprozesse und die Möglichkeit, sofort mit Umsatz zu starten. Ohne Testphasen, ohne langes Herantasten.
Egal ob Beauty, Reinigung, Immobilien oder Software bei allen Geschäftsmodellen war Max’ Erfolgsrezept gleich: Er stellte Marketing und Vertrieb an erste Stelle. Geld verdienen, bevor Strukturen gebaut werden. Denn wer Umsatz macht, kann investieren. Wer kein Geld verdient, hat keine Luft für Wachstum.
Sein Grundsatz: Geld löst unternehmerische Probleme. Mit Einnahmen kannst du die besten Mitarbeiter einstellen, Berater bezahlen und dein Unternehmen auf das nächste Level bringen. Deshalb steht Umsatzaufbau immer an erster Stelle.
Max Weiß hat im Laufe seiner Laufbahn klare Prinzipien erkannt, die in jedem Unternehmen funktionieren:
Langfristig denken statt schnellen Erfolg jagen
Marketing und Vertrieb haben oberste Priorität
Erste Einnahmen nicht konsumieren, sondern reinvestieren
Kosten niedrig halten, bis das Geschäftsmodell stabil läuft
Nicht zu früh den Lifestyle leben
Diese Prinzipien haben ihm nicht nur finanzielle Freiheit ermöglicht, sondern auch Stabilität in stürmischen Zeiten gegeben.
Viele Unternehmer machen den Fehler, bei den ersten fünfstelligen Umsätzen gleich in teure Autos oder Immobilien zu investieren. Max selbst lebte lange in einer Wohnung mit einfacher Einrichtung, obwohl er sich längst alles hätte leisten können. Der Grund: Er wollte den Hunger nicht verlieren. Konsum kann Motivation zerstören. Wer seinen Zielen zu früh den Glanz nimmt, verliert den Antrieb.
Aber auch hier gilt: Es ist nicht verboten, sich etwas zu gönnen. Wichtig ist nur, dass es zur richtigen Zeit geschieht. Nicht auf Pump, nicht aus Imagegründen, sondern als bewusste Belohnung für echte Erfolge.
Ein weiterer Erfolgsfaktor: Die totale Verpflichtung. Wer einen Plan B hat, wird ihn früher oder später nutzen. Deshalb setzt Max konsequent auf Plan A. Es gibt keinen Plan B, keine Hintertür, keinen Fluchtweg. Diese Einstellung zwingt dich dazu, Herausforderungen zu meistern und dich weiterzuentwickeln.
Sein Credo: Ich habe noch nie jemanden scheitern sehen, der wirklich all-in gegangen ist.
Die Antwort ist klar:
In das Team. Aber mit Bedacht. Qualität vor Quantität.
In Reichweite. Sichtbarkeit ist heute wichtiger als das beste Produkt.
In funktionierende Strukturen. Vertrieb, Prozesse, Berater.
In sich selbst. Weiterbildung, Austausch, Netzwerk.
Wachstum braucht nicht nur Kapital, sondern auch strategische Entscheidungen. Sichtbarkeit schlägt Qualität, wenn niemand dein Angebot kennt. Das bedeutet: Social Media und PR sind essenzielle Wachstumstreiber.
Ein großes Thema im Gespräch war auch: Wie baue ich Reichweite auf? Max unterscheidet drei Wege:
Eigene Bekanntheit nutzen (wie Prominente oder Filmstars)
Bekanntheit anderer nutzen durch Kooperationen, Shoutouts, Gewinnspiele
Reichweite organisch aufbauen durch Kurzvideos und viralen Content
Gerade Kurzvideos sind der Turbo für Wachstum. Selbst Accounts mit wenigen Followern können Millionen von Menschen erreichen. Wer es clever macht, kombiniert Kooperationen mit hochwertigem Content, um neue Follower zu halten und zu echten Fans zu machen.
Neben klassischem Social Media Marketing empfiehlt Max:
Telefonakquise
DM-Setting über Instagram
Messen und Unternehmer-Events
Netzwerkaufbau
Kooperationen mit anderen Dienstleistern
Vor allem das sogenannte DM-Setting ist heute ein unterschätzter Kanal. Direktnachrichten an warme Leads – also Follower, Kommentierende oder Liker – führen bei gutem Content oft zu Kunden. Max kennt Unternehmer, die Millionenumsätze ausschließlich über Instagram-DMs machen.
Max’ Empfehlung für alle, die starten wollen: Fang an.
Es kommt nicht auf Kapital, Vorerfahrung oder Netzwerk an. Der Start ist immer ein Lernprozess. Wer sich entscheidet, einfach loszulegen, wird zwangsläufig lernen, wachsen und sich anpassen.
Besonders geeignet für Einsteiger sind:
Dienstleistungsunternehmen
Social Media Agenturen
Reinigungsfirmen mit digitalem Konzept
Agenturen für Online-Marketing oder Content-Erstellung
Warum? Weil sie wenig Startkapital erfordern und sich auf Ergebnisse konzentrieren. Gerade im Social Media Bereich gibt es enorme Potenziale. 85 Prozent der Unternehmen sind auf Social Media aktiv, aber nur 10 Prozent erzielen konkrete Ergebnisse. Genau dort liegt der Markt für neue Unternehmer.
Obwohl heute über 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland auf Social Media vertreten sind, erzielen laut Max Weiß nur rund 10 Prozent auch echte Ergebnisse. Der Grund: Es fehlt an Struktur, Strategie und Emotion.
Die meisten Unternehmen posten einfach, ohne ein klares Ziel zu haben. Ist das Ziel, Mitarbeiter zu gewinnen? Dann braucht es ganz andere Inhalte als bei der Kundengewinnung. Max spricht hier von einem einfachen, aber oft übersehenen Prozess:
Reichweite aufbauen
Community aufbauen
Community in Kunden verwandeln
Doch viele posten stattdessen nur ihre Speisekarte oder technische Informationen über das Produkt. Was dabei fehlt, ist die Emotion – das, was Menschen wirklich bewegt und zum Handeln motiviert.
Menschen kaufen keine Fakten, sie kaufen Gefühle. Das zeigen nicht nur erfolgreiche TV-Werbekampagnen von Red Bull, Audi oder McDonalds, sondern auch jeder emotionale Kaufmoment im Alltag. Max bringt es auf den Punkt: Wir treffen Entscheidungen emotional und rechtfertigen sie später mit Logik.
Die meisten Unternehmen vergessen genau das. Sie kommunizieren sachlich, steril und vergessen dabei, eine Geschichte zu erzählen, die berührt. Der Schlüssel zum erfolgreichen Social Media Marketing liegt also nicht in der perfekten Technik, sondern im emotionalen Storytelling.
All das Wissen, all die Strategien nützen nichts, wenn du nicht bereit bist, langfristig durchzuhalten. Disziplin, Ausdauer und die Fähigkeit, auch ohne Applaus weiterzumachen, sind laut Max der entscheidende Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern.
Er selbst stand viele Jahre um 4.30 Uhr auf, arbeitete bis spät in die Nacht – oft alleine, ohne Anerkennung, ohne Beifall. Was ihn durchhalten ließ, war ein tiefes Warum. Und die Fähigkeit, Emotionen aus dem Entscheidungsprozess zu streichen. Wenn der Wecker klingelt, wird nicht darüber diskutiert, ob man müde ist. Man steht auf und macht. Punkt.
Disziplin entsteht nicht aus Motivation, sondern aus Entscheidung.
Viele Menschen scheitern nicht, weil sie nicht fähig sind, sondern weil sie zu klein denken. Max beschreibt eindrucksvoll, wie sein Ziel am Anfang das Geld war. Doch mit der Zeit stellte er fest, dass Geld alleine nicht ausreicht, um dauerhaft motiviert zu bleiben.
Deshalb braucht es emotionale Ziele:
Der Familie etwas zurückgeben
Freiheit leben können
Ein eigenes Lebenswerk schaffen
Er selbst nutzte visuelle Methoden wie Vision Boards, um sich täglich mit seinen Zielen zu verbinden. Wer sein Ziel nicht visualisiert, verliert es aus den Augen. Und wer sein Ziel nicht selbst bestimmt, lebt meist das Leben, das andere ihm vorgedacht haben.
Viele von uns tragen Glaubenssätze mit sich, die uns nicht einmal bewusst sind. Sprüche wie Genieß die Schulzeit, danach wird es hart oder So ein Job kriegt man nur einmal im Leben wirken wie mentale Barrieren, die uns einreden, dass Veränderung gefährlich sei.
Max und Christoph sprechen darüber, wie sie diese Sätze früh in Frage gestellt haben. Der eine kündigte innerlich bereits nach dem ersten Arbeitstag. Der andere sagte in der Schule, er werde niemals einen Arbeitgeber haben. Solche Momente sind mehr als jugendliche Rebellion – sie sind oft klare Hinweise auf die eigene Berufung.
Viele Menschen bleiben in ihrem Job, in ihrer Firma oder in ihrem Studium, weil sie bereits so viel Zeit und Energie investiert haben. Doch wie Max sagt: Das ist kein Grund, weiterzumachen. Im Gegenteil.
Die Zeit, die du in etwas Falsches investiert hast, ist kein Argument, es weiterzutun.
Wenn du heute aufhörst, kannst du morgen etwas Neues starten. Wer stattdessen immer weiter an einem falschen Weg festhält, wird sich irgendwann fragen: Was wäre gewesen, wenn?
Max bringt eine eindrucksvolle Metapher aus dem Buch The Big Five for Life: Am Ende deines Lebens gehst du durch ein Museum, das dein Leben widerspiegelt. Die Räume zeigen deine wichtigsten Entscheidungen, deine Routinen, deine Begegnungen.
Stell dir vor, 80 Prozent dieses Museums sind gefüllt mit Bildern von einem Job, der dir nie wirklich Freude gemacht hat. Möchtest du, dass das dein Erbe ist?
Diese Metapher ist ein mächtiger Weg, um sich klare Ziele zu setzen. Frage dich: Was möchte ich am Ende meines Lebens über mich selbst sagen können?
Eine besonders eindrucksvolle Geschichte aus Max’ Leben: Ein Anruf vom Steuerberater, der ihn mit einer potenziellen Steuerschuld in Höhe von 10 Millionen Euro konfrontiert. Zwar stellte sich später heraus, dass er diesen Betrag nicht zahlen musste, doch der Schock war real. In dieser Zeit hatte er gesundheitlich ohnehin zu kämpfen, war übergewichtig, ausgelaugt und mental am Limit.
Statt zu resignieren, suchte er nach Lösungen. Er investierte hohe Summen in Berater, baute neue Kontakte auf und lernte, wie man mit solchen Krisen umgeht. Heute weiß er: Jede Krise ist eine Chance. Denn aus der Not heraus entstehen neue Fähigkeiten, neue Netzwerke und neue Denkweisen.
So hart es klingt – Max sieht jede Herausforderung als Geschenk. Auch wenn der Schmerz bleibt, manchmal für Tage, Wochen oder Jahre. Am Ende steht immer ein Wachstum, eine Erkenntnis, ein neuer Pfad.
Diese Haltung unterscheidet ihn von vielen anderen: Nicht das Vermeiden von Problemen bringt dich weiter, sondern der Umgang mit ihnen.
Einer der prägendsten Momente in der unternehmerischen Reise von Max Weiß war ein Anruf seines Steuerberaters: Eine mögliche Steuernachzahlung in Höhe von zehn Millionen Euro stand im Raum. Die Ursache? Ein Zahlungsanbieter hatte über Jahre hinweg fehlerhaft abgerechnet – unbemerkt.
Am Ende musste Max diese Summe nicht zahlen. Doch die Lektion war tiefgreifend. Solche Situationen können nicht immer vorhergesehen werden. Wichtig ist nicht, ob man jede Gefahr vorhersehen kann, sondern ob man bereit ist, die volle Verantwortung zu übernehmen – selbst wenn man nicht selbst direkt schuld ist.
Du bist nicht an allem schuld. Aber du bist für alles verantwortlich.
Diese Einstellung ist ein Kernprinzip erfolgreicher Unternehmer. Es geht nicht darum, wer das Problem verursacht hat. Es geht darum, wer es löst.
Je sichtbarer und erfolgreicher du wirst, desto stärker wirst du angegriffen. Max hat das hautnah erlebt. Von kleineren Aktionen wie zerstochenen Reifen bis hin zu ernsthaften geschäftlichen und persönlichen Angriffen. Viele dieser Geschichten kann er heute noch nicht öffentlich erzählen, weil sie juristisch noch nicht abgeschlossen sind.
Eines steht für ihn aber fest: Mit wachsender Sichtbarkeit steigt auch der Druck. Es gibt Menschen, die aus Neid oder Eigennutz versuchen, erfolgreiche Personen zu Fall zu bringen – oft sogar finanziell davon profitieren. Max sagt dazu ganz klar: Du verdienst so viel, wie du an Druck aushalten kannst.
Max beschreibt den typischen Verlauf jeder erfolgreichen Karriere in vier Schritten:
Ignoriert werden
Ausgelacht werden
Bekämpft werden
Gewinnen
Diese Phasen zu kennen ist essenziell, um nicht aufzugeben. Wer weiß, dass Widerstand Teil des Spiels ist, wird ihn nicht als Zeichen des Scheiterns deuten, sondern als Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein.
In Rückschau sagt Max: Wenn er all die Probleme, Rückschläge und juristischen Kämpfe vorab gekannt hätte, wäre er diesen Weg wohl nie gegangen. Und genau deshalb ist es oft gut, nicht alles zu wissen. Statt sich in Sorgen über eine ungewisse Zukunft zu verlieren, liegt der Fokus auf dem nächsten Schritt. So entsteht Fortschritt – nicht durch Planung, sondern durch Handeln.
Zu viel Denken blockiert. Machen befreit.
Viele Unternehmer verlieren mit der Zeit ihre anfängliche Euphorie. Sie werden vorsichtiger, skeptischer, härter. Doch gerade diese rosa Brille am Anfang – diese positive Naivität – ist oft die Quelle echter Energie und Inspiration. Wer sie sich bewahrt, bleibt langfristig erfolgreich.
Die Herausforderungen der letzten Jahre haben Max nicht nur geschäftlich, sondern auch menschlich geformt. Heute hat er kein Verständnis mehr für „First World Problems“. Viele Dinge, die andere als großes Problem empfinden, lösen bei ihm nur ein Schulterzucken aus. Nicht aus Arroganz, sondern weil er gelernt hat, wie schlimm es wirklich werden kann – und dass man trotzdem überlebt.
Das Leben wird nie problemfrei sein. Aber du kannst stärker werden als deine Probleme.
Ein erfolgreicher Unternehmer ist kein Problemlöser auf Abruf. Er ist ein Meister darin, den Überblick zu behalten, zu priorisieren, zu entscheiden. Jeden Tag. Mehrere Baustellen gleichzeitig zu haben, ist Alltag. Die Kunst besteht darin, nicht zu viele offene Baustellen gleichzeitig mit sich herumzuschleppen.
Wie sein Vater ihm sagte: „Ein paar Baustellen darf man immer haben. Aber wenn es zu viele werden, musst du welche schließen – auch wenn sie nicht perfekt abgeschlossen sind.“
Wenn Max heute auf die letzten acht Jahre zurückblickt, erscheinen ihm viele Situationen fast unfassbar. Hätte er sie alle auf einmal sehen müssen, wäre er nie gestartet. Doch weil sie nacheinander kamen, konnte er wachsen. Schritt für Schritt. Herausforderung für Herausforderung.
Du wächst mit der Last, die du trägst.
Ein weiteres Erfolgsgeheimnis ist es, trotz allem Optimist zu bleiben. Viele lassen sich durch Rückschläge emotional abstumpfen. Sie schützen sich vor Enttäuschung – und verlieren gleichzeitig die Fähigkeit, sich zu begeistern.
Doch Begeisterung ist Treibstoff. Nur wer sich begeistern kann, kann auch andere mitreißen. Diese Energie macht den Unterschied.
Mit dem ersten Umsatz beginnt ein neues Kapitel: der Umgang mit Geld. Max hat sich früh eine starke innere Haltung aufgebaut. Für ihn ist jeder Euro wie ein Mitarbeiter. Jeder Euro hat den Job, mehr Geld zu verdienen.
Dieser Perspektivwechsel hilft, bewusste Entscheidungen zu treffen:
Geld nicht für kurzfristigen Konsum verschwenden
Langfristig denken und investieren
Kapital aufteilen und streuen
Geld sollte nicht gehortet, sondern für dich arbeiten. Und zwar besser als du selbst. Ein Euro, richtig investiert, arbeitet rund um die Uhr, zahlt weniger Steuern als du und kennt kein Wochenende.
Dein Geld arbeitet. Oder du arbeitest weiter.
Max investiert heute breit: Immobilien, Aktien, Gold, Startups, sogar Fußballvereine. Wichtig ist für ihn nicht nur die Rendite, sondern auch das Lernen durch unterschiedliche Erfahrungen.
Er betont: Du wirst nicht durch das Geld reich, das du verdienst, sondern durch das, was du nicht ausgibst.
Selbst kleine Beträge lohnen sich, wenn sie früh und klug eingesetzt werden. Die Zeit ist der mächtigste Hebel – Stichwort Zinseszinseffekt.
1. Geld macht nicht glücklich
Stimmt nicht. Geld allein macht nicht glücklich, aber es verschafft Freiheit und ermöglicht es dir, für dich und andere da zu sein. Geld reduziert Stress, schafft Sicherheit und erweitert deine Handlungsspielräume.
2. Geld verdirbt den Charakter
Falsch. Geld verstärkt den Charakter. Wer vorher gierig war, wird mit Geld noch gieriger. Wer vorher großzügig war, kann mit Geld viel Gutes tun.
3. Nicht jeder kann reich werden
Teilweise richtig. Theoretisch kann jeder mit Fleiß, Geduld und Fokus Vermögen aufbauen. In der Praxis tun es aber viele nicht – nicht, weil sie es nicht können, sondern weil sie es nicht wollen oder sich nicht trauen. In Deutschland haben Menschen alle Chancen. Aber nicht alle nutzen sie.
Max Weiß erzählt in diesem letzten Teil des Podcasts von einem Wendepunkt, der sein Leben nachhaltig veränderte: einer schweren gesundheitlichen Krise. Inmitten unternehmerischen Erfolgs, mit Millionenumsätzen und einem scheinbar perfekten Leben, kam es plötzlich zum Stillstand. Körperlich und mental.
Während eines Videodrehs in Hannover, weit weg von zuhause, traf ihn eine Panikattacke aus dem Nichts. Die Symptome waren so stark, dass er dachte, er müsse sterben. Schlaflosigkeit, Überforderung, völlige Erschöpfung. Der Notarzt wurde gerufen. Die Diagnose: keine klare Ursache. Die Erkenntnis: Der Körper war am Limit.
Diese Attacke war der Beginn eines radikalen Wandels. Max wog zu diesem Zeitpunkt 140 Kilo, lebte von Lieferdiensten und Shisha, arbeitete sieben Tage die Woche, ohne Pausen, ohne Bewusstsein für Gesundheit.
Statt auf Medikamente zu setzen, machte Max sich auf die Suche nach ganzheitlicher Heilung. Er investierte enorme Summen in die besten Ärzte der Welt, stellte seine Ernährung um, baute Routinen auf, verzichtete auf schädliche Gewohnheiten.
Die Folge:
40 Kilo Gewichtsverlust
Keine Medikamente
Volle Leistungsfähigkeit
Mehr Lebensqualität als je zuvor
Der Körper ist dein bester Spiegel. Er zeigt dir, wann du nicht mehr im Einklang bist.
Max predigt nicht Fitnessfanatismus, sondern Bewusstsein. Kleine Routinen machen den Unterschied:
Tägliche Bewegung oder Sport
Sauna, Massage oder bewusste Entspannung
Guter Schlaf und Ernährung
Eine Umgebung, die Energie gibt statt nimmt
Auch im Unternehmen hat er gelernt, die Umgebung gesund zu gestalten. Das neue Büro hat Gartenflächen, Rückzugsorte und ermöglicht Mitarbeitern, auch mal draußen zu arbeiten. Ein gesunder Arbeitsplatz schafft gesunde Menschen. Und gesunde Menschen schaffen Erfolg.
Einer der bewegendsten Momente: Max beschreibt, wie er trotz Millionen auf dem Konto so erschöpft war, dass er sich morgens kein T-Shirt anziehen konnte. Das war der Moment, in dem er sich fragte: Was bringt all das Geld, wenn ich nicht mehr leben kann?
Der Tiefpunkt war gleichzeitig der Wendepunkt. Und heute nutzt Max diese Erfahrung nicht nur für sich, sondern auch für andere. In Podcasts, Gesprächen mit seinem Arzt oder mit Followern auf Social Media teilt er offen seine Geschichte – und inspiriert Menschen, rechtzeitig auf sich zu achten.
Auf die Frage, was härter war – der Aufbau seines Unternehmens oder die körperliche Transformation – antwortet Max ehrlich: Die gesundheitliche Krise. Denn wenn du als Unternehmer Probleme hast, betrifft es dein Unternehmen. Wenn du selbst körperlich und mental am Ende bist, betrifft es dein ganzes Leben.
Du kannst dein Business verlieren und neu aufbauen. Aber du hast nur diesen einen Körper.
Gesundheit ist kein Privatvergnügen. Wer dauerhaft erfolgreich sein will, muss leistungsfähig, klar und stabil sein. Eine schlechte körperliche Verfassung zieht automatisch alles andere mit runter – Produktivität, Ausstrahlung, Fokus und Kreativität.
Max hat gelernt: Gesundheit darf nicht warten. Nicht bis zum Exit. Nicht bis zur Krise. Sondern jetzt.
Heute treibt Max nicht mehr Geld an. Nicht mehr der nächste Umsatzrekord. Sondern seine Vorstellung vom eigenen Zukunfts-Ich. Vom Leben mit Familie. Von innerem Frieden, Freiheit und Sinn.
Was treibt dich an, wenn Geld kein Thema mehr ist?
Diese Frage beantwortet jeder anders. Doch Max zeigt: Wenn der Antrieb von innen kommt, wird alles einfacher. Klarer. Kraftvoller.
Am Ende des Gesprächs fasst Max seine wichtigste Lebenslektion in einem einfachen Satz zusammen:
Egal wie aussichtslos es ist, gib niemals auf.
Dieser Satz steht für seine gesamte Geschichte. Vom Schulabbrecher zum Unternehmer. Vom gesundheitlichen Zusammenbruch zur körperlichen Höchstform. Von Angriffen, Zweifeln, Verlusten – zum inneren Frieden.
Er sagt: Jeder Mensch, der bereit ist weiterzumachen, wird belohnt. Vielleicht nicht morgen. Vielleicht nicht übermorgen. Aber eines Tages ganz sicher.
Auf die Abschlussfrage von Julian Backhaus, ob Unternehmer die Welt retten können, antwortet Max ehrlich:
Nein.
Denn wenn sie es könnten, hätten sie es wohl schon getan.
Aber er sieht auch das Potenzial: Unternehmer haben Macht, Geld und Einfluss. Doch es braucht mehr als das. Es braucht den Willen, es auch wirklich zu tun.
Diese Fehler ruinieren dein Business - Event-Profi Niklas Mosch (Obvs)
Wie ein Junge aus dem Dorf zur starken Marke wurde. Niklas Mosch zeigt, was Mut, Netzwerk und klare Entscheidungen im Unternehmertum wirklich bewirken.
PR-Unternehmer: Geheimnisse aus 40 Jahren - Carsten Borgmeier
Carsten Borgmeier zeigt, wie er vom Kinderzimmer zur Medienmacht wurde. Mit 16 erstes Business, mit 18 Ferrari, heute PR-Unternehmer mit 40 Jahren Erfahrung.